2021

Der antiviral Architekturworkshop

Kantonsschule Uster, 6. Klassen

Trotz Corona fand am 12.01.21 der alljährliche Architekturworkshop an der Kantonsschule Uster statt, nur halt etwas anders.

Fast 100 SchülerInnen der 6. Klassen hörten den zwei ArchitektInnen Lorea Schönenberger und Nicola Fedor Toscano vom Atelier Toscano über ein Zoom-Meeting zu.

Der Fokus des Tages lag darin, die eigene Umgebung genau zu betrachten. Diese Idee stammt aus der Philosophie von Lucius Burkardt. Er war ein Schweizer Soziologe und Nationalökonom, der die Stadt spazierend untersuchte. Für ihn sind die Menschen das wichtigste einer Stadt, nicht die Autos und nicht die Häuser. So hat er mit dem Spaziergang einen langsamen und sehr Mensch bezogenen Weg gefunden, die Stadt zu beobachten.

Die Hauptfrage dabei ist, wie sehr der Mensch wirklich in die Stadtplanung einbezogen wird und ob man nicht mehr für ihn machen könnte.

 

So sind auch wir SchülerInnen mit dieser Frage in unserer eigenen Umgebung spazieren gegangen. Wir haben uns darauf geachtet, wie es ist, an einem Ort spazieren zu gehen und dabei aktiv alles Wahrzunehmen. Aus diesen Wahrnehmungen hinaus haben wir dann in Gruppen an einer Verbesserung dieser Nachbarschaft gearbeitet. Dies konnte eine mögliche Veränderung oder eine Neuerung sein, die etwas für den Menschen verbessert. Bei der Darstellung dieser Veränderung durfte der Kreativität freien Lauf gelassen werden. Ob Collage, Modellbau, Zeichnungen oder anderen Medien, zusammen mit einer Beschreibung der Hintergrundidee konnte alles entstehen.

An diesem Tag haben wir SchülerInnen uns also aktiv mit unserer Umgebung und dessen möglichen Veränderung auseinandergesetzt. Die Produkte und Wahrnehmungstexte sind sehr verschieden und individuell geworden. In diesem digitalen Atlas können diese nun gelesen und betrachtet werden

Zoe Lena Mackinga, Klasse G6e

-2021

 

 

 

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